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AGB für Unternehmen

Allgemeines

(1) Die jnaut GbR (im Folgenden Jobonaut genannt) betreibt Jobbörsenportale für Studierende. Im Rahmen dessen bietet Jobonaut unter verschiedenen Top-Level-Domains sowie unter verschiedenen Subdomains und Aliasse dieser Domains für Unternehmen Dienstleistungen aus den Bereichen Recruiting und Employer Branding an.

(2) Die verbindliche Unterscheidung zwischen entgeltlicher und unentgeltlicher Nutzung der Jobonaut-Services geht aus der Preisliste in ihrer jeweilig gültigen Fassung hervor.

Vertragsabschluss und Laufzeit

(1) Der Nutzungsvertrag zwischen Jobonaut und dem Unternehmen kommt mit der erfolgreichen Registrierung durch das Unternehmen auf dem Portal zustande.

(2) Das Unternehmen und Jobonaut können die unentgeltliche Mitgliedschaft jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen.

(3) Die entgeltliche Nutzung gegen eine monatliche Gebühr (siehe Preisliste) kann ohne Angabe von Gründen durch das Unternehmen und Jobonaut mit einer Frist von vierzehn (14) Werktagen zum Ablauf des gebuchten Mindestnutzungszeitraums oder anschließend zum Ablauf eines Verlängerungszeitraums gekündigt werden. Erfolgt keine Kündigung verlängert sich der entgeltliche Nutzungszeitraum um die jeweilige Dauer des vorangegangenen Nutzungszeitraums.

(4) Personalvermittler und Zeitarbeitsfirmen sind generell von den Angeboten von Jobonaut ausgeschlossen. Bei Interesse kann über ein individuelles Modell verhandelt werden.

Nutzung, Passwort, Sperrung, Deaktivierung

(1) Voraussetzung für die Nutzung des Portals ist die Registrierung des Unternehmens durch einen bevollmächtigten Mitarbeiter (nachfolgend Recruiter genannt). Während der Registrierung muss vom Recruiter des Unternehmens ein individuelles Passwort festgelegt werden. Ein Unternehmen darf pro Portal nur genau einmal registriert werden.

(2) Das Jobonaut-Portal im Namen des Unternehmens zu benutzen ist nur solchen, die befugt sind, im Namen des Unternehmens und auf dessen Rechnung zu handeln, erlaubt. Recruiter müssen namentlich und zur eindeutigen Identifizierung mit E-Mail-Adresse im Rahmen der Registrierung oder nachträglich benannt werden.

(3) Der Recruiter des Unternehmens legt ein individuelles Passwort fest. Dieses Passwort ist vertraulich zu behandeln und gegen unbefugte Zugriffe zu sichern. Das Passwort darf nicht weitergegeben werden.

(4) Das Unternehmen des Recruiters ist bei schuldhaftem Verlust des Passworts und bei einer von ihm verschuldeten Kenntnisnahme durch Dritte, für unter seinem Account getätigte Handlungen, verantwortlich und stellt Jobonaut von eventuell entstehenden Schäden sowie anfallenden Gebühren frei.

(5) Sollte dem Unternehmen oder Recruiter das Passwort abhanden kommen oder ihm ein Missbrauch seines Zugangs bekannt werden, muss Jobonaut hiervon unverzüglich unterrichtet werden.

(6) Jobonaut ist bei Kenntnisnahmen von einem möglichen Missbrauch des Passwortes berechtigt, selbiges zu sperren und die Inhalte des Unternehmens vorsorglich vom Portal zu entfernen.

(7) Das Unternehmen wird über die Sperrung seines Accounts und die Gründe für die Sperrung unverzüglich durch Jobonaut benachrichtigt und zur Stellungnahme aufgefordert. Erfolgt eine Stellungnahme nicht innerhalb von 7 Tagen, oder kann sich das Unternehmen nicht entlasten, so ist Jobonaut zur Löschung der eingestellten Inhalte und Daten und zur endgültigen Aufhebung der Registrierung oder zur Erteilung eines neuen Passwortes berechtigt.

(8) Jobonaut wird nach dem Eingang der Kündigung den Account des Unternehmens mit Beendigung des Vertragsverhältnisses deaktivieren.

Nutzung des Portals und Referenzbenennung

(1) Das Unternehmen und der Recruiter versichern, alle Bestimmungen des Datenschutz- und Persönlichkeitsrechtes einzuhalten.

(2) Das Unternehmen und der Recruiter sichern zu, dass alle von ihm bei der Registrierung angegebenen Daten wahr und vollständig sind, und verpflichten sich, Jobonaut Änderungen seiner Unternehmensdaten unverzüglich anzuzeigen. Pseudonyme, Künstlernamen, Nicknames usw. dürfen nicht verwendet werden. Handlungsweisen, welche die System- oder Netzwerksicherheit verletzen oder dies beabsichtigen (z.B. Verschaffung unautorisierten Zugangs oder Einschleusen eines Virus oder Crawlers), sind dem Unternehmen verboten und können Schadensersatzansprüche von Jobonaut nach sich ziehen. Jobonaut behält sich für diesen Fall vor, die Registrierung des Unternehmens, bzw. dessen Eingaben, unverzüglich zu löschen.

(3) Die Nutzung des Portals bzw. der Portale durch Unternehmen, im Auftrag von Unternehmen oder für Unternehmen, welche zu Jobonaut in Wettbewerb stehen, ist ohne Genehmigung unzulässig.

(4) Mit der Registrierung und dem Abschluss des Nutzungsvertrages gewährt das Unternehmen Jobonaut für die Dauer des Nutzungsvertrages das Recht, es in jedweder Form gegenüber Dritten als "Referenzunternehmen" auch unter Wiedergabe genutzter oder bestehender Firmenlogos öffentlich für Werbezwecke benennen zu dürfen. Das Unternehmen kann diese Genehmigung jederzeit schriftlich oder per E-Mail widerrufen.

Vergütung

(1) Die Vergütungen der Leistungen von Jobonaut im Rahmen der entgeltlichen Nutzung regelt die Preisliste in ihrer jeweils gültigen Fassung, sofern nicht davon abweichende, einzelvertragliche Regelungen getroffen wurden.

(2) Sämtliche Preise sind, wenn nicht anders angegeben, Nettopreise. Diese gelten jeweils zuzüglich der gültigen Umsatzsteuer.

(3) Die Abrechnung der Leistungen erfolgt mindestens einmal monatlich in schriftlicher Form.

(4) Befindet sich das Unternehmen mit der Zahlung in Verzug, ist Jobonaut berechtigt, seine Leistungen bis zur vollständigen Bezahlung der fälligen Rechnungsbeträge einzustellen und insbesondere das Unternehmen von der Plattform auszuschließen.

(5) Eine Aufrechnung durch das Unternehmen mit anderen Forderungen oder die Zurückhaltung von Zahlungen ist gegenüber Jobonaut nur dann möglich, wenn die Forderung anerkannt oder rechtskräftig festgestellt ist.

Haftung des Unternehmens für Inhalte

(1) Die Erstellung und Freigabe eines Unternehmensprofils ist obligatorisch. Pflichtbestandteile des Firmenprofils sind Name und Logo des Unternehmens sowie Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer der rekrutierenden Person. Dies dient dem Schutz der Studierenden und Absolventen vor unseriösen Angeboten.

(2) Das Unternehmen haftet im gesetzlichen Umfang für die Inhalte, die es veröffentlicht oder zur Veröffentlichung (insbesondere bei "Referenzbenennung") zur Verfügung stellt, und die Setzung von Hyperlinks. Hierbei hat das Unternehmen dafür Sorge zu tragen, dass diese nicht geltendes Recht, insbesondere nicht das Strafrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrechte, Marken- und anderen Kennzeichnungsrechte, Persönlichkeitsrechte und sonstige Rechte Dritter verletzen. Jobonaut behält sich vor, von dem Unternehmen eingestellte beziehungsweise an Jobonaut zur Einstellung überlassene Texte oder Bilder zurückzuweisen, wenn diese gegen geltendes Recht verstoßen. Eine Pflicht von Jobonaut zur Prüfung der eingestellten Inhalte besteht jedoch nicht.

(3) Das Unternehmen verpflichtet sich, im Verletzungsfall den Verstoß unverzüglich zu beseitigen und Jobonaut die entstandenen Schäden zu ersetzen. Das Unternehmen stellt insbesondere Jobonaut von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Veröffentlichung seiner Inhalte gegen Jobonaut erwachsen.

(4) Jobonaut ist auch dann zur Ablehnung beziehungsweise Sperrung von Inhalten berechtigt, wenn die Veröffentlichung aus sonstigen Gründen, so etwa wegen eines Verstoßes gegen die guten Sitten, unzumutbar ist.

Geistige Schutzrechte

(1) An der Zusammenstellung der Inhalte auf dem Portal steht Jobonaut das alleinige Urheberrecht zu. Die Rechte des Unternehmens beschränken sich auf die Einstellung und den Abruf von Informationen im Rahmen des bestimmungsgemäßen Gebrauchs.

(2) Das Unternehmen gewährt Jobonaut an Texten und Bildern, welche es in das Portal einstellt, ein unentgeltliches, auf die Laufzeit des Nutzungsverhältnisses begrenztes, einfaches Nutzungsrecht.

(3) Das Unternehmen ist dafür verantwortlich, dass, im Falle der Existenz von Rechten Dritter an den eingestellten Inhalten, diese ihm das Recht übertragen haben. Das Unternehmen stellt Jobonaut von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Rechte im Rahmen der vertragsgemäßen Nutzung durch Jobonaut beruhen.

Betrieb und Inhalte des Portals

(1) Dem Unternehmen wird lediglich die Möglichkeit zum Zugriff auf das Portal gegeben. Jobonaut haftet nicht für die Richtigkeit der auf dem Portal eingestellten Inhalte und Daten.

(2) Es ist technisch nicht sichergestellt, im Falle falscher Angaben der sich registrierenden Personen, bzw. der unbefugten Weitergabe des Zugangspasswortes an Dritte, die wahre Identität der Studierenden aufzuklären. Jobonaut gewährleistet daher nicht die tatsächliche Identität der Studierenden, Absolventen oder anderer Unternehmen und die Richtigkeit der von ihnen getätigten Angaben.

(3) Jobonaut übernimmt keine Gewährleistung für die Anzahl der Studierenden und Absolventen, deren Qualifikationen oder dafür, dass die Profile der Kandidaten den Vorstellungen des Unternehmens entsprechen.

(4) Jobonaut bemüht sich, den Betrieb des Portals möglichst störungsfrei aufrecht zu erhalten, ist jedoch nicht verpflichtet, eine jederzeitige Verfügbarkeit oder Erreichbarkeit des Portals herzustellen. Eine Gewähr für die Verfügbarkeit und Mängelfreiheit des Portals wird daher nicht übernommen (z. B. wird nicht gewährleistet, dass das Portal und ihre Server frei von Computerviren oder ähnlichen schädigenden Mechanismen sind).

(5) Jobonaut garantiert keine Verfügbarkeit des Dienstes in der Zukunft und ist jederzeit berechtigt, die Inhalte des Portals zu verändern oder seine Dienste einzustellen. Hierüber wird das Unternehmen zuvor auf dem Portal informiert.

Haftung

(1) Jobonaut haftet, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, nach den gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftung ist grundsätzlich bei leichter Fahrlässigkeit für Jobonaut, seine Vertreter und Erfüllungsgehilfen, für sämtliche Ansprüche (auch Schäden an Rechtsgütern und Sachen der anderen Partei) ausgeschlossen.

(2) Vom Ausschluss nicht erfasst sind a) vertragswesentliche Pflichten (Kardinalpflichten), sowie b) Ansprüche aus der Verletzung von Körper, Leben und Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz.

(3) Die Haftung für die Verletzung von Kardinalpflichten ist auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden (ausgeschlossen sind demnach z.B. Geschäftserwartungen, erhoffte Einsparungen etc.) begrenzt.

(4) Wenn keine Ausnahme nach Nr. 2b vorliegt ist die Haftung von Jobonaut auch in Fällen grober Fahrlässigkeit auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(5) Sofern Unternehmen und Absolventen oder Studierende untereinander Verträge schließen, ist Jobonaut hieran nicht beteiligt und wird daher kein Vertragspartner. Eine Haftung von Jobonaut im Rahmen von vertraglichen Beziehungen zwischen Unternehmen und Studierenden und Absolventen ist ausgeschlossen.

Änderung der AGB

(1) Änderungen der AGB, die nicht ausschließlich durch eine Erhöhung der Umsatzsteuer bedingt sind, werden dem Unternehmen mindestens vier Wochen vor ihrem Wirksamwerden schriftlich mitgeteilt. Dem Unternehmen steht zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Änderungen ein Sonderkündigungsrecht zu. Kündigt das Unternehmen innerhalb von vier Wochen nach Zugang der Änderungsmitteilung nicht schriftlich, werden die Änderungen zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens Vertragsbestandteil. Das Unternehmen wird auf diese Folge in der Änderungsmitteilung besonders hingewiesen.

Sonstiges

(1) Auf das Rechtsverhältnis zwischen dem Unternehmen und Jobonaut aus oder im Zusammenhang mit der Nutzung des Portals finden diese AGB sowie das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss von UN-Kaufrecht Anwendung. Etwaigen entgegenstehenden AGB des Unternehmens wird hiermit widersprochen.

(2) Erfüllungsort und ausschließlicher Gerichtsstand ist München.

(3) Kündigungen, Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen und sonstige Mitteilungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform; dies gilt auch für die Abbedingung des Schriftformerfordernisses selbst.

(4) Die Schriftform wird auch durch die Zusendung eines Faxes oder einer E-Mail gewahrt.

(5) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt.